Ausbau A39, Kiesabbau nördlich von Ehra:

Beim Landankauf für den beantragten Kiesabbau von der Hamburger Möbius
BauGmbH, hatte die Gemeinde keinen Einfluss. Auch hat die Gemeinde nicht
über Genehmigungen zu entscheiden. Anträge werden beim Landkreis und beim
Zweckverband Großraum Braunschweig gestellt.

Schon in den letzten zwei Jahren war der bisher nicht genehmigte Kiesabbau
nördlich von Ehra immer wieder Thema im Rat und auf den öffentlichen
Bürgerversammlungen zum Planungsstand der A39. Gerade auf den
Bürgerversammlungen war das Votum, dass die Gruben auf jeden Fall wieder
verfüllt werden sollten.

Die Verwaltung hat gegenüber dem Großraumverband immer wieder deutlich
gemacht, dass, wenn hier eine Genehmigung erteilt wird, der Bereich wieder
so verfüllt werden soll, dass nach Renaturierung wieder die Fläche für die
Landwirtschaft zur Verfügung steht und gleichzeitig ein Lärmschutzwall
entlang der geplanten Trasse im Bereich der Bebauung erfolgen soll.

Außerdem hat die Gemeinde darauf hingewiesen, dass ein Schwerlastverkehr durch die
Gemeinde nicht geduldet wird und angeregt, dass die neue geplante Umfahrung
um Ehra dafür als Baustraße ausgebaut werden soll und für die Anlieferung zu
nutzen ist.

Am 16.04. fand nun eine Antragskonferenz zum Sandabbau in Ehra statt.
Stellv. Bgm Peter Albrecht war auf dieser Veranstaltung und berichtete auf
der letzten Ratssitzung und machte deutlich, welche Handhabe die Gemeinde
hat. Auf jeden Fall sollte die Gemeinde bei der Erstellung des
Maßnahmenkataloges mitwirken und die Forderungen noch einmal deutlich
machen.

Von Anne-Katrin Schulze kam auf der Ratssitzung die Anregung, dass man doch
den Sandabbau auf dem Truppenübungsplatz vornehmen könnte. Diesbezüglich hat
sie sich auch schon bei dem zuständigen Eigentümer (BImA) erkundigt. Bgm.
Reissig versprach, diese Anregung mit in den Lenkungsausschuss "Konversion
Truppenübungsplatz Ehra-Lessien" mitzunehmen und für diese Möglichkeit zu
werben.

Bürger, die sich bezüglich des möglichen Sandabbaus schriftlich an die
Gemeinde gewendet haben und auf der Ratssitzung nicht anwesend waren, werden
auf jeden Fall von der weiteren Vorgehensweise der Gemeinde unterrichtet.

Im Rahmen einer Bürgerversammlung, wie es auch  bisher schon guter Stil in der
Gemeinde ist, werden die Bürger bei der Erarbeitung einer Stellungnahme mit
angehört.

Jenny Reissig
Bürgermeisterin 

 


2013-04-24

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