Archiv 2006

15.12.06

Die Frauen der Spinnstube spenden 500,-- € für die Küche im Sportheim des TuS

Ende letzten Jahres trat der Sportverein an die Gemeinde mit der Bitte um Zuschuss für die neue Küche im Sportheim des TuS heran. Bürgermeisterin Jenny Reissig konnte zwar keine Mittel aus dem laufenden Haushalt zur Verfügung stellen, versprach aber Sponsoren für das Projekt zu suchen. Die Küche sollte 2500,-- € kosten. Schnell hatte sie die Zusage über 2000,-- €, doch es fehlten noch 500,-- €. Hier erklärten sich die Damen der Spinnstube Ehra-Lessien bereit, den restlichen Betrag zu übernehmen:

Letzten Freitag konnten die Sponsoren die neue Küche in Augenschein nehmen. Viel Platz bietet die extra maßgearbeitete Küche. Sebastian Patta und Jürgen Zinn berichteten den Damen, dass der gesamte Küchenraum in Eigenleistung neu verfliest sei und auch die Decke mit hellem Holz noch erneuert wird.
Bürgermeisterin Jenny Reissig bedankt sich sowohl bei den Sponsoren, als auch beim Vorstand des TuS für das ehrenamtliche Engagement zum Wohle der Gemeinde und wünschte noch viel Freude an der neu gestalteten Küche.


02.12.06

Ehra-Lessien hat die Bürgermeisterschaft von Hit-Radio Antenne gewonnen!

Auf Bitten der Jungen Leute im Dorf hat sich die Gemeinde um die Bürgermeisterschaft bei Hit-Radio-Antenne beworben.  Nachdem schon vor ca. 5 Wochen unser Nachbarort Boitzenhagen ausgelost war und seine „Geisterbahnaufgabe“ mit Bravour bestanden hat, erhielt Jenny Reissig Mitte der Woche die Nachricht, dass sie nun gezogen worden seien!

Dank E-Mail wurden schnell die Vereine und Verbände informiert, und alle waren schon ganz gespannt auf den Freitagmorgen! Pünktlich um 07.10 Uhr wurde live im Radio Bürgermeisterin Jenny Reissig folgende Aufgabe gestellt:

„Dirigiere den größten Schal-verbundenen Männerweihnachtschor Niedersachsens – mindestens 100 Männer singen drei Weihnachtslieder – und die Frauen stricken dazu den längsten Schal Niedersachsens, der jeden der Männer beim Singen einwickelt!

Die Bereitschaft in der Dorfgemeinschaft war riesig. Nach der Life-Übertragung im Radio stand Telefon und Haustürklingel bei Bürgermeisterin Jenny Reissig nicht mehr still. Am Nachmittag fuhr zusätzlich noch die Freiwillige F:‹euerwehr mit Auto und Mikrofon durch beide Ortsteile und rief zur Teilnahme auf.

Viele kamen und wollten helfen. Die JG´s von Ehra und Lessien schmückten mit der Freiwilligen Feuerwehr den Dorfplatz und stellten Buden für das leibliche Wohl auf. Katrin Rusch übernahm die Erstellung der Ankündigungsplakate und auch unserer Lebensmittelladen kam über den plötzlichen Großauftrag ins Rotieren.

Viele Frauen meldeten sich und wollten Einzelheiten wissen. Wolle war reichlich da, doch Sticknadeln wurden zwischenzeitlich knapp! Überall wurde gestrickt, ob alleine vor dem Fernseher oder wie z.B. im Schießheim in Ehra in geselliger Runde bei Feuerzangenbowle. Die Männer ölten derweil ihre Stimme bei der Neueröffnung unserer schön gewordenen Tankstelle in Ehra!

Um 20.00 trafen sich am Freitag alle strickenden Frauen, um gemeinsam die Schals noch zu Ende zu sticken und dann zusammenzunähen.

Zum Schluss kamen 268,90 m gestrickter Schal heraus!!! Das ist rekordverdächtig!
Von 10.00 – 14.00 Uhr war dann der Radiosender mit Stefan Haacke und Herrn Breese live vor Ort und alle erwarteten mit Spannu:‹ng ob Ehra-Lessien es schafft die Aufgabe zu lösen.
Den Frauen war nun klar, dass sie ihren Teil erfüllt haben.

Nun fehlten die Männer! Diese ließen ganz schön lange auf sich warten, doch ab 10.30 Uhr füllte sich der Dorfring. Ca. 155 Männer waren bereit sich von den Frauen einwickeln zu lassen. Geduldig standen sie über eine Stunde gemeinsam mit dem Riesenschal verbunden auf dem Dorfplatz und warteten auf das Startzeichen von Herrn Breese!

Die Lieder waren für die Sänger und die Begleitmusiker kein Problem. „Alle Jahre wieder…“, und „Oh, du fröhliche…“ konnten alle auswendig, doch bei „Oh Tannebaum…“ wurde es schwieriger, da mussten die Sänger auf den Zettel gucken. Denn Kolja Kühn und Raphael Gaube hatten den Text umgedichtet und nun hieß das Lied „Oh Antenne…! Das hat die Moderatoren Haacke und Herrn Breese natürlich sehr gefreut!!!

So dass anschließend Herr Breese nur verkünden konnte:
„Ehra-Lessien hat die Aufgabe bestanden!!!“

Da war der Jubel natürlich groß, denn nun besteht die Chance auf den Gewinn eines riesigen Openair-Festivals Anfang des Jahres, welches komplett von Hit Radio :‹Antenne ausgerichtet wird.
Ich danke allen Helfern, die für das Ambiente auf dem Dorfring und für das leibliche Wohl während der Veranstaltung gesorgt haben.

Und natürlich gilt der Dank vor allen Dingen denen, die mit viel Fleiß und Einsatz dazu beigetragen haben, dass die Gemeinde die gestellte Aufgabe erfüllt hat.

Es war ein einmaliges Ereignis und hat viel zur Dorfgemeinschaft und zur positiven öffentlichen Ausstrahlung unserer Gemeinde beigetragen. Vielen, vielen Dank noch einmal an ALLE!

Jenny Reissig
Bürgermeisterin


19.11.06

Bürgermeisterin Jenny Reissig vom Rat wieder bestätigt

Am 19.11.2006 konstituierte sich der Rat der Gemeinde Ehra-Lessien für die Legislaturperiode 2006– 2011. Mit den fün neuen Mandatsträgern Renate Otto (SPD), Patrick Dömland (SPD), Christian Osiewadz (SPD), Markus Trzonnek (CDU) und Udo Jürgens (CDU), vereidigte Jenny Reissig die Ratsmitglieder.

Bis zur Wahl des Bürgermeisters leitete Peter Albrecht als zweitältestes Ratsmitglied die Sitzung. Ohne Gegenkandidatur sprachen Dreiviertel der Ratsmitglieder Jenny Reissig als Bürgermeisterin das Vertrauen aus. Sie bedankte sich für das Vertrauen und hofft mit dem jungen Rat, Altersdurchschnitt 39 Jahre, auch in den nächsten 5 Jahren notwendige Projekte mit öffentlichen Fördermitteln realisieren zu können.

Auch bei den Stellvertreterpositionen gab es keine Veränderung zu den letzten 5 Jahren. Der Rat bestätigte Peter Albrecht wieder als 1. stellvertretenden Bürgermeister und allgemeinen Verwaltungsvertreter und 2. stellvertretender Bürgermeister wurde auch wieder Jörg Böse.

Der Rat beschloss keinen Verwaltungsausschuss zu bilden, so dass die Öffentlichkeit in die Mandatsarbeit der Gemeinde mit einbezogen ist. In den letzten 5 Jahren hat sich das Konzept bewährt, freut sich Jenny Reissig nach dem einstimmigen Beschluss, denn so nehmen die Bürger immer mehr Anteil am politischen Geschehen der Gemeinde.


19.11.06

Fünf ausscheidende Ratsmitglieder werden geehrt

Nachdem auf der konstituierenden Sitzung der neue Rat vereidigt war, verabschiedete Bürgermeisterin Jenny Reissig die ausgeschiedenen Ratsmitglieder.

Für 5 Jahre gemeinsame Ratsarbeit bedankte sich Jenny Reissig bei Birgit Suckut (SPD) und Rudolf Fricke-Kranz (Parteilos), die nicht mehr für ein Ratsmandat zur Wahl standen.

Nach 6 Jahren Mandatsarbeit und vielen Jahren vorher als Schriftführer im Rat wurde Otto Groeneveld (CDU) geehrt. Ihm dankte Jenny Reissig für seine oft loyale und konstruktive Zusammenarbeit im Rat, wenn es um die Belange der Gemeinde ging.

Ralf Großmann (SPD) schied nach 10 Jahren Ratsarbeit aus und wurde für seine offene und hinterfragende Art in seiner Ratsarbeit gelobt. Auch war er stets zur Stelle, wenn es um Arbeitseinsätze in der Gemeinde für die Allgemeinheit ging, wie z.B. die Umwelttage oder der Spielplatzbau im Baugebiet. Seine Prioritäten hat er für die nächste Zukunft anders gelegt und ihm wurde für diesen Weg alles Gute gewünscht.

Christa Honseler (SPD) hat Bürgermeisterin Jenny Reissig 15 Jahre im Rat begleitet. Gemeinsam waren sie als ern?ste Frauen in den Rat gewählt worden. In dieser Zeit etablierte sie sich als heimliche Bürgermeisterin von Lessien und setzte sich auch vehement für die Belange der Gemeinde an. Der ganz besondere Dank galt ihr bei ihrem Einsatz beim Bau der Friedhofskapelle in Lessien. Hier hat sie, auch in Zusammenarbeit mit den vielen Helfern aus Lessien, vieles geleistet. Auch ihr dankte Jenny Reissig und wünschte ihr weiterhin viel Spaß bei ihrem ehrenamtlichen Engagement im Sozialverband Deutschland und der Vorstandsarbeit im Siedlerbund Lessien.


13.11.06

Laternenfest am Seniorenhaus

 

Am Freitag, den 03.11.2006, um 18:30 Uhr besuchten uns die Kinder aus dem Kindergarten Ehra -Lessien und viele kleine Kids in Begleitung Ihrer Eltern.

Die Bewohner des Hauses freuten sich auf den Besuch. Sie bastelten süße Überraschungspäckchen für die Kinder und als es dunkel wurde, zündeten Sie die Feurerkörbe an. Fast alle Bewohner saßen mit dicken Jacken und Wolldecken vor dem Hauseingang.

Es war ein sehr schöner Anblick als die Kinder am Seniorenhaus ankamen und die vielen Laternen der Kinder leuchteten. Auch die Bewohner haben ihre in der Ergotherapie gebastelten Laternen, mit Stolz und Freude präsentiert.

Nachdem die Kinder noch ein paar schöne Lieder sangen u. a. „..ich geh`mit meiner Laterne..“ bedankte sich Herr Löffler (1. Vorsitzende des Hausbeirats) im Namen der Bewohner und verteilte mit Frau Rüdiger (Hausleitung) gemeinsam die süßen Überraschungspäckchen.


Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen in Ehra

Bürger der Gifhorner Straße beschwerten sich immer wieder bei Bürgermeisterin Jenny Reissig über die hohen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge in diesem Bereich. Der Gemeinde ist diese Stelle auch als Engpass für Fußgänger und Radfahrer bekannt und langfristig soll hier auch eine Lösung gefunden werden. In die mittelfristie?ge Planung der Gemeinde sind Umbaumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung im Ortseingangsbereich Gifhorner Straße angedacht.
Damit schon jetzt eine Entschärfung in diesem Bereich erfolgen kann, werden die gemeindeeigenen mobilen Verengungen auf die Fahrbahn aufgebracht.
Bei einem Ortstermin mit dem zuständigen Landesamt, vertreten durch Herrn Bliwier und Herrn Marx, wurden mit Bürgermeisterin Jenny Reissig und dem Planer Herrn Döpkens die Standorte festgelegt Über einen längeren Zeitraum sollen dort in unregelmäßigen Abständen Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen werden.
Alle Beteiligten versprechen sich hier zum Wohle der Gemeinde und der Bürger eine Entschärfung der Situation.


Gedenkstein am Dorfplatz erhält neue Schriftzeichen

Dem Mitglied des Heimat- u. Museumsvereins Brome und Bürger der Gemeinde Ehra-Lessien, Winfried Rolke, ist zu verdanken, dass der Gedenkstein am Dorfplatz in Ehra neue Schriftzeichen erhalten hat.

Anlieger, Mitglieder des Gemeinderates und die Presse waren der Einladung von Bürgermeisterin Jenny Reissig und Vorsitzenden des Heimat- und Museumsvereins Hans Schönecke gefolgt und konnten einen kurzen Abriss der Geschichte des Gedenksteins hören.

Winfried Rolke erklärte die Beschaffung der Schriftzeichen und hofft, dass sie auch zukünftig in Ehren gehalten werden.

Bürgermeisterin Jenny Reissig dankte den Mitgliedern des Heimat- und Museumsvereins Brome für die Spende und geleistete Arbeit an dem Stein. Sie brachte auch lobend zum Ausdruck, dass es doch schön ist zu erleben, dass in der heutigen modernen Zeit es immer wieder Menschen gibt, die sich um den Erhalt der geschichtsträchtigen Zeitzeugen k&un?uml;mmern.

Heimat- u. Museumsverein Brome stellt in Ehra-Lessien Schriften über Grenzsteine der Region vor

Im Anschluß an die Übergabe des restaurierten Gedenksteins am Dorfring lud Bürgermeisterin Jenny Reissig die beiden „Schriftsteller” Fritz Boldhaus und Hans Schönecke, sowie interessierte Bürger und Vertreter der lokalen Presse noch zu einem kleinen Umtrunk ein. Bei dieser Gelegenheit wurden die zwei neuen Schriften des Heimat- und Museumsvereins Brome vorgestellt. Hinter den Titeln "Grenzsteine und Wegesteine im Bromer Land" und "Gedenksteine und Sagensteine im Bromer Land" versteckt sich eine sehr interessante Lektüre zu versteinerten Zeitzeugen unserer Region.

Sehr anschaulich und amüsant stellt Hans Schönecke die Hefte und die Entstehungsgeschichte vor. Für den Leser sehr hilfreich sind die beigefügten Karten, die die Standorte der Zeitzeugen darstellen. Viel wissenswertes ist den neuen Bromer Schriften zur Volkskunde zu entlocken.
Natürlich können die die Hefte auch erworben werden. Für 4 Euro sind sie an den bekannten Stellen in Brome zu erwerben.


22.7.06

Unterschriftensammlung für eine Radweg-Anbindung nach Grußendorf

Bürger aus Ehra-Lessien und Grußendorf nahmen bei der Grillveranstaltung am Sportplatz (siehe unten) die Gelegenheit wahr, Unterschriften für eine Radwegeverbindung zwischen Lessien – Grußendorf – Westerbeck zu überreichen. Landrätin Marion Lau und Landtagsabgeordneter Klaus Schneck nahmen die bisher schon 800 Unterschriften entgegen.

Die Gemeinde unterstützt die Unterschriftensammlung, da auch gerade die Gemeinde Ehra-Lessien im Radwegenetz der Region eine Enklave ist. In alle vier Himmelsrichtungen gibt es keine vernünftige Anbindung an die Ortschaften Brome, Boitzenhagen, Barwedel und Grußendorf.

Ich würde mich freuen, wenn auch viele Bürger der Gemeinde diese Aktion mit ihrer Unterschrift unterstützen. Die Unterschriftenlisten liegen im Gemeindebüro aus. Die Vereine und Verbände können sich Listen aus dem Büro oder bei mir zur Unterstützung abholen.

Jenny Reissig, Bürgermeisterin


TuS Ehra-Lessien: „Große” E-Jugend in neuen Trainingsanzügen

Auch die Fußballer der "großen E-Jugend" waren auf der Sportwoche des TuS Ehra-Lessien aktiv. Die Kinder, Trainer sowie Eltern hatten viel Spat beim Turnier. Eifrig kämpften die Kids um die Trophäen und konnten schließlich für den 2. Platz des Turniers den begehrten Pokal in Empfang nehmen. Trotz der großen Hitze ließen es sich die stolzen Kinder nicht nehmen in ihren neuen Trainingsanzügen auf zu laufen.

Foto: v.l.n.r.: Hinten: die Trainer Carsten Hein und Dieter Walter. Mitte: Elvis, Dennis W., Dennis A., Dennis R., Sabir, Robert. Vorne: Niklas K. u. Erik. Es fehlen: Dustin, Niklas E. und Erik

Stolz präsentierten sie die Anzüge. Die Mannschaft und Eltern bedanken sich auf diesem Wege bei dem Sponsor, einer Versicherungsagentur in Brome, sowie unserer Bürgermeisterin Jenny Reissig, die der Mannschaft das Sponsoring ermöglichte.


Sommer 2006

Bank lädt zum Verweilen ein

Ein richtiges Schmuckstück ist die Bank im Mohnring geworden. Sehr oft nutzen die Senioren der Gemeinde diese Bank für eine kurz Pause und ein kleines Pläuschchen. Nun war zu beobachten, dass der Anlieger ganz aufmerksam ist. Bei praller Sonne und kräftiger Sommerhitze stellte er einen Sonnenschirm auf, so dass die Ruhenden hier sogar ein schattiges Plätzchen vorfinden konnten! Vielen Dank für so viel Umsicht! Jenny Reissig Bürgermeisterin


22.7.06

SPD-OV Ehra-Lessien: Abgeordnete von Bund bis Gemeinde diskutierten mit den Bürgern

„So ziemlich einmalig in unserer Region dürfte sein, das alle SPD-Mandatsträger von Bund bis Gemeinde den Bürgern beim Grillfest des SPD-Ortsvereins zur Verfügung standen, und das in unserem kleinen Dorf Ehra-Lessien!", freut sich Ortsvereinsvorsitzende Jenny Reissig.

Rund 80 Bürger waren der Einladung gefolgt und nutzten ausführlich die Gelegenheit mit den Politikern ins Gespräch zu kommen. Heiß begehrt war der SPD-Generalsekretär Hubertus Heil, der gemeinsam mit MdB. Hans-Jürgen Uhl, MdL. Klaus Schneck, Landrätin Marion Lau, SG-Bgm. Jürgen Bammel und Bgm. Jenny Reissig in verschiedenen Kleingruppen den Bürgern viele Fragen beantworten durfte und natürlich Anregungen und Kritik mit auf den Weg bekam.

Hier waren auch immer wieder die Kandidaten für den Gemeinderat mit eingebunden.
MdL. Klaus Schneck teilte mit, dass er außer den Gewinnern des Quiz zur Kommunalwahl 2006 auch dem Ortsverein noch einige Plätze für die Fahrt in den Landtag im Okt./Nov. zur Verfügung stellt.
Diese Plätze werden wir unter den teilnehmenden Bürgern der ganzen Quizreihe verlosen.
Außerdem wurde von den Bürgern angeregt, dass Interesse besteht für eine Besichtigung des Bundestages mit Teilnahme an einer Plenarsitzung.
Vorsitzende Jenny Reissig versprach sich dafür einzusetzen.
Wer grundsätzlich Interesse an eine Fahrt in den Deutschen Bundestag hat, kann sich bei Jenny Reissig (Tel.: 237, Fax 1356, Mail: j.j.reissig@t-online.de) schon mal vorab anmelden.


18. Juni 2006

Alte Hasen diskutieren mit den Erstkandidaten: SPD-Kandidatenfrühschoppen mit Landtagsabgeordneten Klaus Schneck

 In gemütlicher Runde und bei strahlendem Sonnenschein diskutierten am Sonntag, den 18. Juni, im Biergarten des Heidekrugs gut und inhaltsreich die Ehra-Lessiener SPD-Kandidaten der Kommunalwahl 2006 und der Landtagsabgeordneter Klaus Schneck mit Bürgerinnen und Bürgern des Ortes.Klaus Schneck berichtete aus seiner Mandatstätigkeit und am Frühschoppentisch konnten immer wieder Themen wie Frühförderung der Kinder, Schulkonzepte oder Jugendförderung auch aus Sicht der kommunalpolitischen Arbeit an Hand von Beispielen vor Ort erörtert werden. Die Anwesenden hatten viele Fragen an die Mandatsträger und die Zeit verging wie im Flug.

Eine Überraschung erlebte SPD-Mitglied Manfred Harms. 1.Vorsitzende Jenny Reissig hielt den Rahmen für würdig, Manfred Harms für seine 35-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Als besonderes Geschenk hatte sie für ihn ein Buch über das Wirken von Willi Brandt mit einer Signatur des Generalsekretärs Hubertus Heil.

In ihrer Laudatio erzählte Jenny Reissig, dass Manfred Harms immer ein aktives Parteimitglied gewesen sei. Viele Jahre führte er den Ortsverein als Vorsitzender und war als Ratsmitglied für die Bevölkerung da. Über sein Wirken konnte er viele spannende Geschichten erzählen, so dass die „Neuen“ SPD-Kandidaten eine Menge über die SPD-Arbeit vor Ort erfuhren und nun voller Spannung auf ihre zukünftige Ratstätigkeit blicken.


Frühjahr 2006

Querungshilfe Wittinger Straße wird vorerst nicht gebaut

Nachdem das Ergebnis der Ausschreibung für den Ausbau der Querungshilfe Wittinger Straße vorlag, beschloss der Gemeinderat wegen zu geringer Beteiligung und zu hohen Kosten diese Maßnahme in diesem Jahr nicht auszubauen.
Die schon seit 2004 geplante zur Förderung über die Dorferneuerung beantragte Maßnahme erhielt erst in diesem Jahr am 20. März den Zuschlag für die Förderung. Ausgebaut und abgerechnet werden muss das Projekt aber schon bis zum 30. Juni.
Das hat viele Firmen abgeschreckt sich an der Ausschreibung zu beteiligen, und die zwei Firmen, die Angebote abgegeben haben, legten aus Sicht der Gemeinde überhöhte Angebote vor. Danach würde die Gemeinde nach Endabrechnung auf ca. 45.000.-- € Eigenanteil kommen. Und das ist unverantwortlich, so Bürgermeisterin Jenny Reissig!
Zusätzlich bemängelte sie die Bezuschussungspraktiken der zuständigen Landesbehörde. Seit 2004 liegt der Antrag dort vor und im März 2006 kommt der Bewilligungsbescheid und dann darf erst mit den weiteren Planungen, Ausschreibungen und dem Ausbau begonnen werden. Und wenn die Maßnahme nicht bis Ende Juni abgeschlossen ist, besteht die Gefahr dass die Zuschüsse wegfallen. Zaubern kann keiner, so Jenny Reissig.
Der Rat hat nun einstimmig beschlossen, die Ausschreibung niederzuschlagen. Mit Mehrheit des Rates wurde gleichzeitig beschlossen die Maßnahme erneut zur Antragstellung über die Dorferneuerung zu bringen, in der Hoffnung dass sie mit rechtzeitigem Bescheid für 2007/08 gefördert wird.


Bericht zur geplanten A39, auf der Ratsitzung am 19.04.2006

Die Gemeinde Ehra-Lessien hat sich schon Jahrzehnte für eine Entlastung des Innerortsverkehres ausgesprochen. Verstärkt wurden die Einsätze nach der Grenzöffnung und den Bau des Werkes Glunz in Nettgau. Vorrangig sprach sich die Gemeinde für eine Umgehung mit einer sinnvollen Anbindung an das VW–Testgelände aus.

Der Bund hat sich nun vor einigen Jahren in seinem Bundesverkehrswegeplan für die Verlängerung er A39 entschieden, damit waren die Umgehungsstraßen nicht mehr Tema.
Daraufhin war es der Gemeinde Ehra-Lessien wichtig, dass eine vernünftige Lösung mit einer Abfahrt innerhalb unserer Samtgemeinde und eine gute Anbindung an das VW–Testgelände realisiert wird. Gleichzeitig setzte sich die Samtgemeinde Brome und der Flecken Brome für eine nahe Anbindung mit einer Umgehung in die neuen Bundesländer ein.
Für alle überraschend kam nun die Eröffnung der Vorzugsvariante. Aus Sicht des Bundes ist es zu verstehen, dass diese Trassierung bevorzugt wird, denn durch die bundeseigenen Liegenschaften - Truppenübungsplatz und Staatsforst - werden Mittel für den Ankauf gespart.

Positiv ist grundsätzlich, dass unsere Gemeinde und Samtgemeinde durch eine Abfahrt nicht abgeschnitten ist. Hier gibt es viele Möglichkeiten von Ansiedlung von Gewerbe, die in unsere strukturschwache Region Arbeitsplätze bringen oder der sanfte Tourismus kann weiter ausgebaut werden.

Doch aus Sicht der Gemeinde ist diese westliche Trassenführung die denkbar schlechteste. Sie bringt uns erheblich mehr Verkehr in den Ort als wir ihn jetzt schon haben, momentan über 10.000 Fahrzeuge.
Jeder Ost - West-, Süd - Ost-, Zulieferverkehr zu VW und Glunz, sowie die Zubringer zur Autobahn werden bei dieser Variante auch weiterhin durch Ehra fahren. Dies kann nicht im Sinne der Gemeinde sein.

In der Gemeinde gibt es bisher keinen anderslautenden Beschluss, als eine Trassenführung. die die Gemeinde Ehra-Lessien entlastet, die Samtgemeinde anbindet und mit einer vernünftigen Abfahrt einen Anschluss zum VW–Testgelände vorhält. Wichtig ist auch, dass das Radwegekonzept weiterhin Bestand hat und die landwirtschaftlichen Betriebe ihr Auskommen haben.

Jenny Reissig
Bürgermeisterin


Dorfgespräch zum Thema A39 am 11 Mai 2006 im Landhotel Heidekrug

Die Gemeinde lud zu einer Bürgerversammlung zur geplanten A39 ein.
Im überfüllten Saal im Heidekrug trugen die Bürger ihre Sorgen und Nöte vor.
Zu Anfang der Versammlung stellte Bürgermeisterin Jenny Reissig klar, dass der Gemeinderat den Bürgern auf dieser Veranstaltung die Möglichkeit zur Information gibt. Des Weiteren bat sie die Versammlung Anregungen für die von der Gemeinde bis Ende Juni abzugebende Stellungnahme vorzutragen.

Deutlich machte sie auch, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr über „Ja oder Nein A39“ diskutiert werden kann, sondern über das „wo und wie“!

Von der Samtgemeinde Brome waren Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel, erste Samtgemeinderätin Kerstin Randhahn und Norbert Wilhein zugegen, da auch die Samtgemeinde eine Stellungnahme zur geplanten A39 abgeben muss. Hier war es den Vertretern der SG-Verwaltung wichtig, die Argumente der Bürger aus unserem Ort zu hören.

Bevor in die Diskussion eingestiegen wurde, stellte Jenny Reissig die bisherigen Tätigkeiten der letzten drei Ratsperioden vor. Spätestens seit Grenzöffnung 1989 haben die Orte mit der erhöhten Verkehrsbelastung (ca.10.000 Fahrzeuge täglich) zu kämpfen. Nach Bau des Spanplattenwerkes Glunz kamen noch ca. 800 Lkws pro Tag hinzu. Vehement setzte sich die Gemeinde für eine Entlastung der verkehrlichen Situation ein. Innerorts wurden Maßnahmen wie kombinierte Fuß/Radwege, Querungshilfen und Ampel auf der Kreuzung in Ehra umgesetzt.

Spätestens seit der Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplanes, welcher Gesetz ist, wurde deutlich, dass eine Autobahntrasse durch den Landkreis Gifhorn gebaut werden soll. Drei Suchräume waren festgelegt. Trassierungsvarianten gingen entlang der B4 im Gifhorner Bereich, im Bereich Voitze und Brome und um unsere Gemeinde.

Nach Bekanntgabe der Vorzugsvariante Ende März stand die Gemeinde Ehra-Lessien vor einer völlig neuen Situation. Die Trasse soll zwischen Ehra und Lessien entlangführen.
Stellvertretender Bürgermeister Peter Albrecht stellte die hochgerechneten verkehrlichen Ströme bei den Ost- und Westvarianten vor und machte deutlich, dass nur nach Bau der Querspange zur geplanten A14 wirklich mit einer Entlastung für den Ort zur rechnen ist. Und gerade hier muss Wert darauf gelegt werden, dass diese dann auch gebaut wird, betonte er.

Bei der anschließenden Diskussion trugen die Bürger ihre Sorgen und Proteste vor. Aber auch konstruktive Anregungen für die Stellungnahme konnten die Gemeinde- und Samtgemeindevertreter mitnehmen.

Punkte wie Zerschneidung der Landschaft und keine frei Zuwegung in die Landschaft, weiter erhöhter Verkehr, Ängste um Arbeitsplätze, Erneuerung von Straßenbelägen innerorts und auch auf den Landestraßen, Trassenverlegung und Verschiebung der Abfahrt, Lärmschutzmaßnahmen, Wertgleichheit und Wertigkeit der Wald- und Ackerflächen bei Ausgleichsmaßnahmen für die Landwirte und frühe Anpflanzungen für Lärmschutz wurden vorgetragen.

Bürgermeisterin Jenny Reissig forderte die Bürger auf, von ihrem Recht zu Eingaben auch weiterhin Gebrauch zu machen. Diese werden dann über die Gemeinde weitergeleitet.
In der nächsten Ratsitzung am 07. Juni im Schützenheim in Lessien, Beginn 19 Uhr, wird der Rat in seiner öffentlichen Sitzung eine Stellungnahme erörtern und beschließen.


Arbeitseinsatz „Spielplatz Hinter den Höfen II”

Am 20.05.2006 setzten die Gemeindemitarbeiter Paul Micklei und Johann Zimmermann mit Bürgermeisterin Jenny Reissig die notwendigen Arbeiten auf dem Spielplatz "Hinter den Höfen II" fort. Leider wurden sie dieses Mal nicht von freiwilligen Helfern unterstützt.
So lange es das Wetter zuließ, setzten sie den Zaun um das Spielplatzgelände. Aktion "Saubere Landschaft 2006" am 21. und 22. April

Über dreißig Bürger der Gemeinde Ehra-Lessien sind bei strömendem Regen dem Aufruf „An die Besen, fertig los...!!! - Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür & gemeinsam für unseren Ort!" gefolgt.

Der ganz besondere Dank geht hier an dieser Stelle an die Vereine und Verbände, die ihre Mitglieder motiviert haben zu helfen. Wieder einmal waren Menschen bereit den Müll, den andere achtlos in die Natur werfen einzusammeln. Einige Umweltfrevler waren aber so nett ihre Kontoauszüge beizupacken, so dass die Gemeinde hier reagieren kann.

Ein ganzer Treckeranhänger voll Unrat kam zusammen und es liegt immer noch genug in der Landschaft herum. Schade war, dass nur vier Lessiener bereit waren in ihrem Ort die öffentlichen Bereiche mit zu säubern. Doch die Ehraner haben den vier Fleissigen gerne geholfen!

Das anschließende gemeinsame Grillen wurde kurzerhand in das Feuerwehrhaus verlegt. Schließlich waren alle ganz schön durchnäßt und hatten dort dann ein warmes Plätzchen.
Ganz ganz viele fleißige Helfer waren aber schon am Freitag, den 21.04. tätig. Die Kinder des Kindergartens Zwergenland und die vier Klassen der Grundschule am Bickelstein waren bereit die Bereiche Spielplatz Kindergarten, Spielplatz Schulhof, Spielplatz am Sandweg, Sportplatz in Ehra und Schützenplatz in Lessien zu säubern

Viele kleine und große fleißige Hände waren am Werk. Als Dankeschön gab es von der Bürgermeisterin Jenny Reissig am Mittwoch in der großen Pause ein leckeres Eis und sie lobte die Kinder für ihren Einsatz, verbunden mit der Hoffnung, dass die neue Generation den Müll nicht so achtlos in die Natur wirft.


Bericht der Bürgermeisterin zur Ratsitzung am 19.04.2006 im Landhotel Heidekrug, um 19 Uhr

Gewerbesteuernachzahlung aus 2004 und die Folgejahre:
Uns wurde mitgeteilt, dass das Finanzamt bei einem Gewerbebetrieb den Bescheid über die Gewerbesteuer für 2004 erlassen hat. Demnach gibt es für 2004 eine Nachzahlung in Höhe von 58.562,52 €, eine ähnliche Nachzahlung ist auch für 2005 zu erwarten. Zusätzlich kann beim nächsten Nachtrag die Gewerbesteuereinnahme für diesen Betrieb um ca. 12.500,-- € erhöht werden. Dadurch wird die etwas angespannte finanzielle Situation des Haushaltes etwas entlastet.

Große Pflanzaktion in 2007 mit Dorferneuerungsmitteln geplant:
Die Gemeinde Ehra-Lessien hat die einmalige Chance, über Dorferneuerungsmittel für im Dorferneuerungsplan angesetzte Baumpflanzmaßnahmen Mittel zu bekommen.

a) Normalerweise wäre eine Bezuschussung kaum möglich, da die Mindestsumme pro Maßnahme 10.000,-- € betragen muss, damit es 50% Zuschuss gibt. Einmalig in der Förderung hat sich die zuständige Behörde bereit erklärt ein Gesamtkonzept zu fördern! Also alle im Dorferneuerungsplan aufgelisteten Bepflanzungsmaßnahmen zusammen.

b) Bei dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" sind es jedesmal erhebliche Punkte Abzug, weil die im Vorschlag genannten Stellen jedesmal negativ auffallen. Wenn wir es weiterhin ernst mit dem Motto meinen, dann haben wir hier die Chance etwas für die Zukunft mit 50%iger Förderung zu tun.

Der Arbeitskreis Dorferneuerung hatte sich in der vorletzten Woche mit der Thematik beschäftigt und hat einstimmig dem Rat empfohlen, diese Maßnahme zu beantragen. Beantragt werden soll zunächst einmal die gesamte Bepflanzung. Bei anschließenden Anliegerversammlungen wird genau festgelegt, welche Bereiche gemacht werden sollen.

Angedacht sind Bereiche wie:
Ersetzen von eingegangenen Obstbäumen am Weg in Richtung Brennplatz in Ehra, Der Platz an der Ecke Gifhorner Straße /Einmündung Große Ratje. Anpflanzungen an der südlichen Seite der ehemaligen Kegelbahn neben der Tankstelle, Austausch der Bepflanzung in der Müglenstraße, Anpflanzungen von Hochzeitsbäumen in Richtung Brennloch, entlang des Radweges nach Lessien, im Bereich Friedhof in Lessien, Baumpflanzungen in der Dorfstraße und dem Eichenweg, sowie Baumpflanzungen im Bereich des Friedhofes in Lessien. Private Maßnahmen wie z.B. Hochzeitsbäume, und Pflanzungen auf privaten Grundstücken sind Möglich. Hier so sparen die Grundstückseigentümer 50% der Kosten. Fragen hierzu beantwortet die Gemeinde gerne.
Der Rat hat nun auf seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, dass ein Antrag zur Verlängerung der Dorferneuerungsmaßnahme über 2007 gestellt wird und gleichzeitig ein Antrag auf Förderung für das oben genannte Projekt.
In Kürze werden hierzu Anliegerversammlungen einberufen, um die Aktion gemeinsam abzustimmen. Durch Eigenleistung der Bürger können erhebliche Kosten gespart werden.


Ausbau des Allerbuschweges für den Landwirtschaftlichen Verkehr

Im Haushalt 2006 haben wir wieder 10.000,-- € für landwirtschaftlichen Wegebau veranschlagt. Als Haushaltsrest wurden die 10.000,-- € vom letzten Jahr gebildet. Bisherige Beschlusslage war, den Weg an den Fischteichen auszubauen und dann erst einmal keine Wege, bis es ein Konzept, erarbeitet gemeinsam mit der Jagdgenossenschaft, gibt.

Nun haben wir den Allerbuschweg im Bereich der Brücke am Molkegraben auf Bitten von Dirk Fricke untersuchen lassen. Hier besteht nun absoluter Handlungsbedarf, da Gefahr für die landwirtschaftliche Nutzung besteht. Dieser Weg muss unbedingt gemacht werden und sollte absolute Priorität haben. Die Jagdgenossen haben beschlossen, wenn dieser Weg, oder alternativ der Parallelweg gemacht wird, geben sie 10.000,-- € Zuschuss. Hierzu hat die Gemeinde schon nach der letzten Ratsitzung das Planungsbüro Wittich beauftragt, sowohl den Schaden, als auch die Kosten für die verschiedenen Varianten zu ermitteln.
Gleichzeitig habe ich überprüfen lassen, ob es Fördermittel für landwirtschaftlichen Wegebau gibt. Und das tut es! 45% der Kosten könnten bezuschusst werden.

Nun ist die Haushaltslage der Gemeinde nicht gerade rosig und es werden noch erhebliche Veränderungen zum Haushalt notwendig (Jahresabschluss und Erhöhung der Samtgemeindeumlage). Deshalb hat der Rat mehrheitlich folgendes beschlossen:

a) Die Gemeinde Ehra-Lessien stellt für den Ausbau des Allerbuschweges auf ca. 850 m den Antrag auf Förderung in 2007 bei der GLL in Höhe von 45% der Kosten.
c) In 2006, werden entgegen dem Haushaltsansatz 2006 und des Übertrages aus 2005 (insgesamt 20.000,-- €) keine Mittel bereitgestellt. Im Nachtrag 2006 werden diese Positionen im Haushalt bereinigt. In 2006 wird kein landwirtschaftlicher
ausgebaut.
d) Im Nachtrag 2006 wird eine Verpflichtungsermächtigung in Haushalt 2007 für den landwirtschaftlichen Wegebau in erforderlicher Höhe in der Einnahmen- und Ausgabenseite angesetzt
Gleichzeitig wird in Zusammenarbeit mit dem Landkreis eine Lösung gefunden, dass die Fahrzeuge in diesem Jahr gefahrlos den Weg befahren können. Angedacht ist eine Gewichtsbeschränkung in Höhe der Brücke des Molkegrabens und eventuell eine Einbahnstraßenführung.


 

Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Ehra-Lessien am 05.03.06, in der „Alten Molkerei“

Super besuchte in den Diskussionen konstruktive und harmonische Veranstaltung mit auch interessierten Bürgern ohne Parteibuch, das ist das Fazit der Versammlung, so Jenny Reissig. Die 1.Vorsitzende und Bürgermeisterin stellte ihren Jahresbericht vor und gab einen Einblick über die Ratsarbeit des vergangenen Jahres. Nachdem der Kassenwart Manfred Müller einen überaus positiven Kassenbericht abgegeben hat und der Revisor Wolfgang Müller dieses bestätigte, entlastete die Versammlung einstimmig den Vorstand mit dem großen Lob für eine gute Verseinführung. Nach 18 Jahren Vorsitz wurde Jenny Reissig einstimmig wieder für 2 Jahre im Amt bestätigt. Die Position des Schriftführers konnte noch nicht wieder neu besetzt werden. Ralf Großmann macht erst einmal kommissarisch weiter.

Hocherfreut ist die 1.Vorsitzende, dass es dem SPD-Ortsverein gelungen ist, die Kandidatenliste für den Gemeinderat komplett zu besetzen. Zuerst einmal waren sich alle Mitglieder einig, dass
Jenny Reissig wieder als Bürgermeisterkandidatin
ins Rennen gehen soll und somit die Wahlliste auf Platz 1 anführt. Die von der Fraktion in den letzten 5 Jahren geleistete Arbeit zum Wohle der Gemeinde wurde noch einmal von der Versammlung gewürdigt und spiegelte sich auch bei der Listenaufstellung wider:

1. Platz: Jenny Reissig (Ehra)
2. Platz: Peter Albrecht (Ehra)
3. Platz: Birgit Suckut (Lessien)
4.Platz: Andreas Sorge (Ehra)
5.Platz: Maik Rosenthal (Ehra).
Als neue Kandidaten konnten folgende Bürger der Gemeinde gewonnen werden:
6.Platz: Christian Osiewadz (Ehra)
7.Platz: Renate Otto (noch Parteilos, Lessien)
8.Platz: Manfred Müller (Ehra)
9.Platz: Heike Walter (Ehra)
10.Platz: Brigitte Fischer (Ehra)
11.Platz: Patrick Dömland (Lessien).

Für den Samtgemeinderat wurden als Kandidaten die bisherigen Mandatsträger
Peter Albrecht (Ehra) und Andreas Sorge (Ehra) einstimmig bestätigt.

Jenny Reissig wird nach 15 Jahren Kreistagstätigkeit nicht mehr für ein Mandat kandidieren. Doch sie freut sich, einen engagierten jungen Nachfolger gefunden zu haben. Patrick Dömland (Lessien) der bis zur Auflösung der Haupt- und Realschule Rühen Schulsprecher war und in dieser Funktion schon im Schulausschuss der Samtgemeinde Brome Ratsarbeit kennen gelernt hat, ist nach Ansicht von Jenny Reissig ein guter Nachfolger und sie wird ihn kräftig im Wahlkampf unterstützen.

Der Ortsverein geht hochmotiviert in das Wahljahr 2006 und wird die gute Basisarbeit auch weiterhin fortsetzten. Spontan entschlossen sich auf der Jahreshauptversammlung zwei anwesende Bürger in die SPD einzutreten und 1 Person überlegt noch! So erfährt der Ortsverein ein positives Feetback aus der Bevölkerung.
Um auch in Zukunft näher am Bürger zu sein, ist geplant, dass für den SPD-Ortsverein eine eigene Homepage erstellt wird.

Wir würden uns sehr freuen, wenn uns noch mehr Bürger unterstützen und im Ortsverein mitmachen, appelliert Jenny Reissig die Bevölkerung. Kontakt aufgenommen werden kann über die E-Mail-Adresse: spd-ov-ehra@t-online.de
oder bei folgenden Vorstandmitgliedern:
Jenny Reissig, Wittinger Str. 13
Peter Albrecht, Blumenweg 1
Manfred Müller, Lerchenweg 29
Christa Honseler, Dorfstraße 18
Birgit Suckut, Grundfeld 1


12.01.06

Gewaltfreies Ehra-Lessien?

Zum Jahresanfang informierten sich Vertreter der Vereine und Institutionen vor Ort zu dem Konzept der noch jungen "Anti-Gewalt-Akademie" die der Kreisvolkshochschule zugeordnet ist.

Im Gemeinderaum der Kirchengemeinde standen der Kreisjugendpfleger Ulf Neumann und Klaus Giesecke vom Gifhorner Plenum, der in der Jugendarbeit tätig ist, Rede und Antwort. Ganz besonders freute sich Bürgermeisterin Jenny Reissig, dass viele Jugendliche des Jugendtreffs und Vertreter der Jungen Gesellschaften vertreten waren.

Ulf Neumann stellte die Arbeit der "Anti-Gewalt-Akademie" vor, die hauptsächlich mit Pädagogen aus Kindergarten und Schule zusammenarbeiten. Hier werden Schulungen angeboten, die den Umgang mit Gewaltproblematiken leichter machen. Die Vertreter der Vereine, die täglich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, konnte gute Informationen bekommen.

Ein von der Polizei zur Verfügung gestellter Videofilm, der 5 kurze Episoden zur Gewaltthematik darstellte, gab reichlich Dikussionsstoff. In dreiminütigen Kurzfilmen wurde von Jugendlichen in anschaulicher und ansprechender Weise dargestellt, was verbale Gewalt, Mobbing, körperliche Gewalt, Sachbeschädigung und Erpressung ist.
Oft sind diese Darstellungen Bilder aus dem täglichen Leben, stellten einige Jugendliche fest. Auch waren sich alle einig, dass Täter und Opfer meist die gleichen Verhaltensmuster aufweisen. Dies konnten Anja Schwandt (Erzieherin) und Sabine Nowak (Grundschullehrerin) bestätigen und berichteten, dass sie in Ihren Einrichtungen diese Themen mit den Kindern bearbeiten.

Alle stellten am Ende der Veranstaltung fest, dass größtenteils die Kinder und Jugendlichen sich gut in die Gemeinschaft einfügen. Sollte mal einer Probleme haben, ist er weiterhin Bestandteil der Gemeinschaft. Und genau wie zu den Themen Drogen und Sachbeschädigungen, sind sich auch hier alle einig, nicht wegzugucken, sondern auf diejenigen zuzugehen um keine Plattform zu geben.

Im Anschluss der gut besuchten Veranstaltung konnten Ulf Neumann und Klaus Giesecke noch viele Fragen beantworten und einiges an Informationsmaterial zur Verfügung stellen.
Bgm. Jenny Reissig 

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