Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

In weiten Bereichen der Samtgemeinde Brome soll der Eichenprozessionsspinner in diesem Jahr sowohl per Hubschrauberbefliegung als auch vom Boden aus mit einem Biozid (Wirkstoff Bacillus thringiensis) bekämpft werden. Ebenfalls werden an diversen Orten die Nester des Eichenprozessionsspinners abgesaugt. Die Karte mit der Bekämpfungsfläche kann bei Bedarf in Ihrer Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

Durch das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners auch in den Ortslagen und im näheren Umfeld liegt eine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung vor. Die deshalb erforderlichen Bekämpfungsmaßnahmen werden, unabhängig von dem jeweiligen Stand der Larvenentwicklung, voraussichtlich im Zeitraum Ende April bis Ende Mai durchgeführt. In der Zeit der Bekämpfung ist mit kurzfristigen Straßensperrungen und Betretungsverboten für die behandelten Flächen zu rechnen. Zur Durchführung der Bekämpfungsmaßnahme wird eine Allgemeinverfügung ergehen, in der Einzelheiten geregelt werden.

Bislang hat die Landesregierunge eine Kostenbeteiligung abgelehnt. Die Kosten der Maßnahmen tragen daher die jeweiligen Eigentümer (z.B. Straßenbaulastträger, Landkreis, Samtgemeinde, Gemeinde und Privateigentümer). Diesbezüglich werden die Samtgemeinde Brome bzw. die jeweilige Gemeinde die Privateigentümer noch weitergehend informieren. Durch eine gemeinsame Ausschreibung für den gesamten Landkreis Gifhorn, die die Kreisverwaltung durchgeführt hat, konnten die Kosten so gering wie möglich gehalten werden. Sie werden für die Befliegung voraussichtlich 318 € (netto) pro Hektar betragen, für die Besprühung vom Boden aus je nach Größe des Baumes zwischen 10,00 € (netto) und 13,00 € (netto) pro Baum, zzgl. Einrichtugnskosten. In Einzelfällen kann eine nachträgliche Absaugung der Nester notwendig werden. Die Kosten der Absaugugn betragn ca. 92,00 € (netteo) pro Baum.

Landkreis Gifhorn
Dirk Spieß
Fachbereich 9 - Umwelt


2019-04-10

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